Monique mit Rang 10 in Zürich

Anfang Woche waren für Sonntag gute 27 Grad gemeldet und man musste sich im Kopf erneut auf ein Hitzerennen einstellen. Jedoch die Woche über haben sich die meteorologischen Voraussagen ziemlich verändert. Nach einem Dauerregentag am Samstag, war ich froh, dass es am Sonntag zumindest nicht den ganzen Tag durchregnen sollte. Eins war aber klar, es wird ein sehr kühler, nasser und grauer Tag werden….

SoIM Zürich See war es auch. Zumindest konnte man sich in der Früh ohne Regen aufwärmen und die Wechselzone, Rad vorbereiten. Pünktlich um 06:45 Uhr fiel der Startschuss beim Schwimmen. Nachdem ich seit Anfang Juni mit Asthmaproblemen zu kämpfen hatte und im Schwimmen doch einen rechten Trainingsrückstand eingefangen habe, war für mich das Schwimmen die grosse Unbekannte. Mit der Zeit von 1:09h war ich jedoch dennoch unter meinen Erwartungen, auch wenn im Nachhinein betrachtet, die Schwimmzeiten durchs Band eher langsam waren. Ich wollte jedoch nicht lange Hadern. Mein Ziel war es am Sonntag eine Disziplin nach der anderen sauber durchzugehen und vor allem auf dem Marathon am Ende noch einmal alles zu geben und zu schauen, wie weit nach vorne ich noch durchdringen kann.

Auf dem Rad lief es mir ganz gut – die erste Runde ging ich zurückhaltend an, um genügend Kräfte für die zweite Runde mit erneut 650HM zu sparen. Bei Km 120 war ich auf 5:10h Kurs. Nach rund 130km spürte ich jedoch, wie meine Kräfte nachliessen, der Kopf wurde etwas schummrig und es wurde schwieriger die Konzentration zu halten. Die Kälte und zum Teil Nässe zerrte mehr an den Kräften als erwartet, der Magen fühlte sich einerseits hungrig an, andererseits wollte er nicht mehr so richtig feste Nahrung aufnehmen. So stellte ich kurz vor den letzten Steigungen noch auf PowerGels um und war gespannt auf dem kommenden Marathon.

Obwohl ich auf dem Rad entkräftet ankam, lief es mir auf dem Marathon von Beginn weg absolut rund. Nie hätte ich das so gedacht, aber umso besser. Ich lief rund und locker und die guten Trainingswerte im Laufen, schienen sich auszuzahlen. Meine Trainerin Ute stand an der Strecke und motivierte mich immer wieder die Pace hochzuhalten. Gegenüber den anderen Athletinnen konntIM Zürich Rad2e ich nämlich nach vorne Zeit gutmachen. Bei Km 25/26 fühlte sich mein Kopf plötzliche wieder dusselig an und plötzlich schien ich auch fast den Boden unter den Füssen zu verlieren. Energie musste her – sofort. So nahm ich innerhalb von 3km gerade 2 ganze PowerGels zu mir, viel Cola, Iso und Wasser. Der schwere unsichere Schritt wurde langsame wieder runder und leichter, dennoch waren die letzten 15km harte Arbeit. Am Ende war ich super zufrieden als 10. in einer Zeit von 9h56. das Ziel zu erreichen und noch mehr freute ich mich über die tolle Marathon- und neue Bestzeit von 3h16 ;o)!

Ein riesen grosses Dankeschön an meine Trainerin Ute – deine Unterstützung war mir unheimlich viel Wert. Heute aucAlles_Liebe_Herzenh ein grosses Happy Birthday!!!

Herzlichen Dank auch an alle die mich vor, während und nach dem Rennen unterstützt, angefeuert und gratuliert haben. Danke auch speziell an die UM-Jubelgruppe. Auch an meine Eltern, mein Mann und ganze Familie herzlichen Dank für die Unterstützung.

Und nicht zuletzt auch ein riesen grosses Dankeschön an meine Sponsoren, Gönner und Partner für die tolle Unterstützung.

Die nächsten Tage werden der Erholung gewidmet sein – Compex, Compex, Compex ;o).

Liebe Grüsse Monique

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