Saisonpause – warum?

Bei vielen steht die Saisonpause vor der Tür oder hat bereits begonnen.

Viele Fragen sich, warum soll ich denn eine Pause machen. Die Saison lief doch so gut und ich bin so gut drauf und ich will doch unbedingt an diesen Supertrainingszustand anknüpfen und weitermachen, damit die nächste Saison noch besser wird.

All dies ist gerade für Trainer absolut nachvollziehbar – aber gerade die Saisonpause sorgt dafür dass ihr nächstes Jahr noch besser werdet. Sie hat schon ihren Grund sofern ihr dies Pause auch nutzt.

Hier möchte ich euch ein paar Tipps, Anregungen und Denkanstöße geben warum ihr diese so wertvolle Zeit nutzen sollt.

Grundsätzlich gibt es keine konkrete Formel in der man sagen kann wie lange eine solche Pause sein sollte. Ich empfehle aber  ca. drei bis vier Wochen. Entschieden wird das jedoch sehr individuell und für jeden Sportler einzeln. Es hängen mehrere Faktoren davon ab wie, berufliche Belastung, Privates, körperlicher Zustand, aktueller Trainingszustand, absolvierte Distanzen etc.

Neben der physischen Erholung die dem Körper, den Bändern, Gelenken, Sehnen, und auch den Muskeln gut tut, ist es ebenso notwenig den Geist von den täglichen Belastungen zu entlasten.  Der Spagat zwischen Arbeit, Privates und Training, einem knappen Zeitmanagement und der daraus resultierende Stress sind nicht zu unterschätzende Störfaktoren auf einem Weg zu neuen Höchstleistungen.

Hier zu gibt auch zwei schöne Beiträge die ich euch nicht vorenthalten will. Diese findet ihr unten am Ende meiner Ausführungen.

Des Weiteren ist es auch eine genialer Zeitpunkt die letzte Saison Revue passieren zu lassen. Mit Abstand lässt sich eine Saison oft viel objektiver beurteilen und darauf sollte man dann aufbauen und sich neue Ziel für die kommende Saison stecken.

Einfach nur wild planen, frei nach dem Motto was letztes Jahr geklappt hat muss auch dieses Jahr wieder klappen, halte ich nicht für zielführend. Prüft ob die Voraussetzungen in beruflicher und privater Hinsicht vorhanden sind, um die gleiche Leistungen wie im Vorjahr zu vollbringen. Der Frust ist leider schnell vorhanden wenn es bereits am Anfang der Saison nicht gut läuft. Setzt euch Ziele die realisierbar sind.

Wer es in dieser Zeit überhaupt nicht aushält und stillsitzen kann, und Ruhe annehmen und akzeptieren kann, sollte sich unbedingt mit Crossportarten beschäftigen z.B. Hallenhalma oder Schach 😉

Nutzt auch die Zeit und macht Dinge, zu denen ihr während der Saison wenig oder garnicht gekommen seid. Pflegt Geist und Körper mit schönen Dingen – dann fällt es euch leichter die oftmals lange Saison gut durchzuhalten.

Seht die Pause als Chance und nicht als Übel.

In diesem Sinn genießt die Zeit

Liebe Grüße eure Ute Mückel

http://ilovecycling.de/training/saisonpause-sinn-oder-unsinn/

http://tri-mag.de/service/training/die-ruhe-nach-dem-sturm-10257?page=0,0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *