Guidos erste Langdistanz

Die Idee meiner 1. Langdistanz wurde im Sommer 2015 langsam konkret. Nach langer Überlegung mit meinem Freund Stefan Pax, der auch teilnahm, haben wir uns für die Challenge Regensburg entschieden. Angestrebte Zeit: 12 Stunden.

Am Freitag 12.August ging die Reise los. Das Auto vollgepackt und ab ging es Richtung Regensburg. Mit dabei, meine Familie, gute Freunde und wie ober schon erwähnt, Stefan Pax mit seiner Familie.

In Regensburg angekommen ging es erstmal ins Hotel und nachmittags ab in die Stadt um die Startunterlagen abzuholen. Mit Erhalt der Beutel stieg die Anspannung, die Vorfreude und damit auch die Gewissheit, dass es nun kein Zurück mehr gibt.                                                                                     Samstags ging es erst mal ins Schwimmbad noch ein paar Bahnen ziehen bevor es dann nachmittags zum Check Inn an den Guggenberger See ging. Der Rest des Tages war dann eher Entspannung angesagt.

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Dann war es soweit. Sonntag 14.08.2016. Challenge Regensburg!!!

Um 4 Uhr morgens läutete mein Wecker, und ich ging zum Frühstück. Dort kam mir der Gedanke, wie fast bei jedem Wettkampf, dass es im Bett doch auch sehr schön ist, und was ich hier eigentlich mache?Ok, jetzt war ich schon mal wach, also wieder zurück aufs Zimmer um die restlichen Klamotten zu holen. Auf dem Weg zum See wurde Stefan noch eingesammelt. Dort angekommen wurde nochmal alles durchgecheckt. Nun war die Anspannung da, also ab in den Neo und runter zum See. 2

6:45 Uhr war es dann endlich soweit. Der Startschuss für meinen „Längsten Tag“.

Das Wasser fühlte sich, für einen Nichtschwimmer wie mich, von Anfang an sehr gut an. Kurz vor der Hälfte der Strecke, konnte ich die ersten Rotkappen der Startgruppe vor mir einsammeln. Dann der kurze Landgang und wieder ab ins Wasser. Nach 1:16 Std war die 1. Disziplin abgehackt und gut im Plan. Raus aus dem Neo und ab aufs Rad. Die ersten Kilometer liefen gut, wohl wissend, dass es nach ca. 15 km in die Berge ging. 3 Anstiege lagen vor mir, bis man bei km 25 den Brennberg erstiegen hat. Nun ging es mit Vollgas den Berg hinunter und dann auf die lange Flachstrecke. Bei Km 75 überholte mich Stefan. Nach kurzem Plausch zog er langsam davon. Nun ging es zurück zum See und dann in die 2. Runde. Bei km 130 waren meine Familie und Freunde an der Strecke um mich nochmal für die Berge zu motivieren. Ich kann nur sagen: Es hat geholfen! Leider kam jetzt der Wind dazu, der uns gerade auf dem flachen Teil zu schaffen machte. Nach genau 182 km und einer Fahrzeit von 6:01 Std stellte ich das Rad in die Ecke und Disziplin 2 war erledigt. Ich zog meine Laufschuhe an und ab auf die Marathonstrecke. Alles lief gut bis mich bei km 16 starke Magenkrämpfe quälten. Nach einer kurzen Wanderung und einem Besuch auf dem Dixi ging es von km zu km wieder besser. Bei km 27 sah ich vor mir ein Ute Mückel Trikot. Ich lief langsam auf Stefan auf. Da jeder seinen eigenen Rhythmus lief, haben wir uns nur kurz unterhalten um dann wieder getrennte Wege zu gehen. Da ich in der Vorbereitung meine längste Laufeinheit mit 28 km hatte, wartete ich nun auf den Mann mit dem Hammer. Aber was soll ich sagen: Er kam nicht! Nun ging es mit großen Schritten Richtung Ziel.  Schon von weitem hörte ich den Sprecher, und irgendwann rief er meinen Namen. Meine Familie und Freunde standen am Rand und brüllten mich ins Ziel. Ach ja, oben im Zielbogen stand meine Endzeit: 12:00:02 Std. Was für ein Gänsehautgefühl!! Geil!!!34

Mein Fazit:

Super Wochenende mit Happy End. Es sollte etwas einmaliges sein, aber mittlerweile glaube ich ….

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