Teammitglieder stellen sich vor… Wolfgang!

Wolfgang Richmann2Hallo UM-Team!

Mein Name ist Wolfgang Richmann. Ich bin 66 Jahre alt. Mit dem Triathlon habe ich erst vor 4 Jahren begonnen. Davor aber seit 1985 diverse Laufwettkämpfe von 5 km bis 100 km bestritten. Die vielen Laufkilometer haben mich immer verletzungsänfälliger werden lassen. Während einer solchen Verletzungspause fasste ich auch den Entschluss es mal mit Triathlon zu probieren. Zum Zeitpunkt der Anmeldung im Dezember für meinen ersten Start auf der olympischen Distanz (Marathonläufer sind eben keine Sprinter) konnte ich jedoch nur 50 m kraulen. Aber irgendwie habe ich es doch bis zum Juni hinbekommen. Da hat natürlich auch mein erstes Camp mit Ute geholfen. Im gleichen Jahr habe ich dann auch meine erste Mitteldistanz in Köln bestritten. Jetzt bestreite ich so pro Jahr 3 olympische Distanzen und 1 Mitteldistanz. Für dieses Jahr stehen bisher  der 70.3 in Luxemburg, Hamburg und Essen auf dem Programm. Freue mich jetzt auf das Camp am 30.4. als Teammitlglied.

Wolfgang Richmann

Reise / Wettkampfbericht Ironman Cozumel 2016 von Markus

Reise / Wettkampfbericht Ironman Cozumel 2016

 

Nach neuneinhalb Flugstunden landet man am Flughafen Cancun. Glücklicherweise gibt es einen Direktflug aus Düsseldorf durch Air Berlin (wer weiß wie lange noch …), was die Anreise relativ unkompliziert macht. Vor 2 Jahren waren wir mit Hannes Hawaii Tours vor Ort, diesmal haben wir uns entschieden, auf eigene Faust loszuziehen. Beides hat seine Vor- und Nachteile, die Anreise ist aber in jedem Fall gut selbst zu organisieren. Am Flughafenausgang wartet schon der vorbestellte Shuttle-Service auf uns, der uns dann auch direkt zur Fähre bringt. Direkt ist vielleicht etwas übertrieben, man hat sich in Playa del Carmen nämlich entschieden die Touristen erst noch durch eine Art Shopping Center zu treiben, das man clevererweise mit Kopfsteinpflaster ausgestattet hat. Zumindest hat sich so ein neuer Geschäftszweig entwickelt, freundliche Mexikaner schleppen einem nämlich den Radkoffer auf ihren Karren bis zur Fähre.

 

Am Fährterminal angekommen legt auch direkt eine ab und gut 30min später sind wir auf Cozumel. Dank Taxieinweiser („You need a van? You need a van!!!!“) bekommen wir ein Gefährt mit genug Platz für uns beide und alle Koffer und 5$ später sind wir am Eingang unserer Behausung – wir haben diesmal per Air BnB ein Häuschen gemietet – in einem der besseren Wohnviertel von San Miguel, mit Anschluss an die lokale Bevölkerung und nur ca. 1,5km von der späteren Ziellinie des Ironman entfernt.
Nachdem wir eine Woche vor dem Rennen angekommen sind, gestalten wir alles sehr entspannt und gönnen uns das volle Urlaubsfeeling. Natürlich machen wir eine Schnorcheltour, sehr nett vom Boot aus.

 

 

DCIM100GOPROGOPR0014.JPGAn der Westküste gibt es eine ganze Reihe Strandbars, von deren Anlagen man auch direkt losschnorcheln kann – bietet sich auch an für die Wassergewöhnung vor dem Wettkampf. Dort kann man dann den ganzen Tag bleiben, ganz ordentlich zu Mittag essen und lecker Kokosnüsse austrinken.

 

 

 

 

 

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Schnorcheln Cozumel

 

Im Training umrunde ich die Insel, hier ist fast durchgängig ein Radweg angelegt, der vielen deutschen Feldwegen die Schamesröte ins Gesicht treibt. Macht einfach Spaß, bei 28 Grad in kurzen Klamotten vollkommen unbehelligt Gas zu geben – schade, dass nicht noch mehr Radstunden in der Rennwoche drin sind. Dabei treffe ich auch mehrfach Oleg und Peter aus dem Team, die bei Hannes im Hotel sind – Zufälle gibt’s!

Laufen ist dagegen, auch weil ich es meist in den Mittagsstunden durchführe, ganz schön anstrengend. Unser Haus liegt in der Nähe des Sportstadions, da kann ich gut Runden laufen und eine Wasserflasche an den Rand stellen. Der Community Pool (Eintritt frei und 4 Bahnen für Triathleten reserviert) ist auch gleich da.

Frühstück machen wir uns mit den Einkäufen aus dem MEGA Supermarkt selbst ( z.B. eine 3,8kg Papaya für EUR 1,80) oder gehen in das auf gesundes Essen spezialisierte „La Cuisine“.Abends suchen wir uns Restaurants in der Nähe unseres Hauses, wir haben ein paar Empfehlungen von unserem Gastgeber. Da wünsche ich mir manchmal, ich hätte mehr Spanisch drauf, häufig können die Servicekräfte nichts anderes, man kommt aber auch mit Händen und Füßen zurecht und es ist immer sehr lecker – von der Ceviche über die Tacos bis zur Horchata, die ich als Getränk für den Gewichtsbewussten Sportler nur eingeschränkt empfehlen kann.

Die Expo und Anmeldung sind im Convention Center nahe des Marktplatzes, auf dem später das Ziel sein wird. Ab Donnerstag (in den USA Thanksgiving und damit Feiertag) wird es langsam voller und interessanterweise auch etwas teurer – ab sofort ist es angesagt, den Taxifahrer vor der Fahrt nach dem Tarif zu fragen …  Die Expo ist klein aber fein, Registrierung am Freitag verläuft problemlos (am Donnerstag gab es noch keine Bändchen, das war vor 2 Jahren auch schon so – wird dann eben nachgeholt).

Der Bike Check In verläuft unspektakulär, dank AWA Status ein guter Radständer, wie sich am nächsten Morgen herausstellt auch mit Beleuchtung (sonst ist es hilfreich eine Stirnlampe mit dabei zu haben). Meinen Rucksack schenke ich hier einem ca 14jährigen Helfer, der sich ein Loch in den Bauch freut. Bleibt mir nur noch eins: Wie komme ich am Rennmorgen zur ersten Wechselzone? Glücklicherweise wohnt genau gegenüber ein Taxifahrer, der nur blöderweise am Abend vor dem Rennen seinen Geburtstag feiert. Aber er verspricht, dass sein Vater uns fahren wird.

Am Morgen vorsichtig aus der Tür getreten und da steht er auch schon und wartet auf uns, alles vorbereitet. Wie im ganzen Urlaub hat auch hier alles super geklappt, die Mexikaner sind tatsächlich sehr zuverlässig – da habe ich mich allgemein auf mehr Schwierigkeiten eingestellt. Wir sind dann auch zur Öffnung der WZ1 dort und ich bereite noch einmal alles vor. Es regnet nochmal kurz, was die Luftfeuchtigkeit für den Tag nach oben treiben wird – macht es auch nicht leichter. Toilettengang und ab in den Bus zum Start. Dort gibt man dann seinen Beutel mit den Klamotten für nach dem Rennen ab und weil ich hier noch die anderen Teammitglieder treffe, habe ich jemanden der mich bis zu meinem Startbereich führt – hab ja keine Brille mehr auf 😉 .

swimexitDort geht dann beim Rolling Start irgendwie alles recht schnell – ruckzuck sind wir im Wasser und es geht los. Ich merke zwei Dinge sehr schnell: 1. haben wir offenbar die Strömung gegen uns, 2. schneidet mein Swimsuit in meinen Hals. Ich versuche mehrfach das zu richten, das gelingt mir aber nicht. Soweit macht das Schwimmen Spaß, viele bunte Fische, die Wellen in einem erträglichen Maß.  Meine Garmin misst auf der ersten Hälfte eine Pace von deutlich über 2min / 100m, das dreht dann aber glücklicherweise und später sinkt diese auf 1:20/100m. Leider muss ich hierfür auch die Strömung verantwortlich machen. Ich schwimme dann noch ein paar Ecken in den eigentlich vollkommen gerade verlaufenden Kurs und komme nach 1:09 aus dem Wasser.

 

In der Wechselzone brennt die Sonnencreme in meinem aufgeschnittenen Hals und das Visier ist leider abgegangen – nicht weiter schlimm, leider hat auch einer der Magneten den Halt verloren, das Visier hält aber glücklicherweise am Helm. Also raus auf’s Rad und ordentlich Gas geben. Diesmal fahren wir auf der Straße, der  Radweg dient als Ausweichstrecke für die Inselbewohner und Zuschauer. Es ist eine wunderschöne Strecke, die anfangs durch den Dschungel, später dann an der Küste entlang führt.

 

 

 

 

 

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Ein Teilstück (quer über die Insel) ist dann eine eher trostlose Straße, aber hier stehen auch schon einige Mexikaner (besonders Kinder) zum Anfeuern. In San Miguel wird es dann teilweise richtig laut, die Zuschauer haben sich alle schöne Plätzchen im Schatten gesucht und  geben sich alle Mühe uns anzutreiben.

 

DCIM100GOPROG0400931.JPGLeider muss ich jetzt für den sehr guten Start ein wenig bezahlen, ich bekomme Rückenprobleme, die sich seitlich bis in den Oberschenkel ziehen und verhindern ordentlich zu treten. Im Ironman gibt es ja aber immer ein paar Tiefs, und das hier ist auszuhalten. Konzentration auf die Ernährung, eine vernünftige Haltung (es ist richtig windig hier, da ist es wichtig den Kopf unten zu halten) und dann wird es schon wieder. Das mit der Ernährung funktioniert gut, ich nehme aber auch mal was von dem Gatorade das angeboten wird, das muss ich so bei km 160 mal wieder oben rauslassen. Schmeckt zwar lecker, vertrag ich aber nicht. Zum Ende der zweiten Runde konnte ich wieder mehr Druck aufs Pedal geben, es geht wieder mehr und ich überhole immer weiter. Zum Ende der 3. Runde hin fahre ich dann sogar an ein paar weiblichen Pros vorbei. Insgesamt eine ordentliche Radfahrt in knapp 5:24, das wäre auch noch schneller gegangen.
Der junge Mexikaner, der mir in der WZ2 meinen Hals einschmiert erschrickt ein wenig, als ich vor Schmerzen kurz mal aufheule – die Mischung aufgeschnitten/Salzwasser/aufgebrannt/Sonnencreme  ist nicht besonders angenehm.

 

 

runRaus aus der Wechselzone laufe ich erstmal eine 4:30 Pace, vollkommenes Selbstmordtempo, ich versuche mich zu zügeln. Es ist gut warm (so 26 Grad im Schatten, sagt die WetterApp), dazu brennt die Sonne. Schatten gibt es auf der Strecke nicht viel. Genau so habe ich es mir gewünscht. Ich habe schon in der WZ gesehen, dass ich gar nicht so schlecht liege, da waren noch viele Beutel. Jetzt auf der Laufstrecke bin ich fast alleine unterwegs bis mir der Führende entgegenkommt. Geiles Gefühl. Dadurch auch die exklusive Aufmerksamkeit für mich in den Verpflegungsstationen: „Agua! Agua! Ice! Pepsi! Agua!“ In Massen über den Körper und den Kopf geschüttet hält es mich bis zur nächsten Verpflegungsstelle halbwegs kühl. Die liegen auf der 7km Wendepunktstrecke nur 1km auseinander, das ist aber auch dringend nötig. Es gibt einen Abschnitt, auf dem steht die Luft – da bin ich dann ruckzuck wieder trocken und der km zwischen diesen Verpflegungsstellen fühlt sich irgendwie doppelt so lange an.

 

Auf der zweiten Runde ruft mir Dani dann irgendwann zu „Du warst 17. AK nach dem Radfahren, die anderen gehen alle ein. Hau rein!“. Das war genau was ich gebraucht habe – was mich von den anderen im Rennen unterscheidet ist das Durchhaltevermögen, deshalb wollte ich hierher. Also bleibe ich dran und mache tatsächlich ein relativ konstantes Rennen im Lauf, die einzelnen 7km Abschnitte unterscheiden sich nicht besonders. Auf der 3. und letzten Runde muss ich allerdings ein paar Meter gehen, da mir meine alte Unfallstelle aus Lanzarote Schwierigkeiten macht und die Muskeln dort verkrampfen. Nachdem das gelöst ist, geht es aber wieder fix weiter.
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In der letzten Runde feiere ich an jedem Stimmungsnest und an jedem Verpflegungspunkt mit den Leuten, ich freu mich einfach hier zu sein, auch wenn ich mir gerade die letzten Körner aus dem Körper laufe. Aber so komme ich überglücklich ins Ziel, auch wenn ich noch nicht weiß, dass ich es immerhin bis auf Platz 6 der AK geschafft habe. Insgesamt Platz 99 und mit einem 3:41 Lauf eine 10:25. Wenn ich da noch mit einrechne, dass ich zweimal auf dem Rad und einmal beim Lauf stehen geblieben bin um Blutzucker zu messen und die Insulinpumpe zu bedienen, dann bin ich echt zufrieden – auch weil ich tatsächlich immer an der Leistungsgrenze war, egal zu welchem Zeitpunkt des Rennens.

 

 

 

 

 

 

cancunNach dem Rennen gibt es wieder frisch aufgeschlagene Kokosnüsse, Pizza und Gatorade. Ich hole mein Radel und die Beutel ab und fahre nach Hause (da ist es stockdunkel, aber die Mexikaner fahren auch ohne Licht im Verkehr). Dusche und dann wieder zurück an die Finishline. Heute Abend geht es zu Hooters, Burger und Chicken Wings zusammen mit einem leckeren Bier. Das Ganze mit Blick auf die Laufstrecke.Irgendwann übermannt mich die Müdigkeit, wir nehmen noch eine Pizza mit nach Hause für meinen Hunger in der Nacht (wie immer nach einem Rennen) und verabschieden uns.
Am nächsten Tag räumen wir zusammen, genießen ein leckeres Frühstück bei La Cuisine und fahren zur Slot Vergabe. Ich habe keine Hoffnung, will aber nicht in Kona stehen als der Depp, der den Rolldown verpasst hat – erwartungsgemäß gehen die 4 Slots in meiner AK auch an die ersten 4 weg.

Am Dienstag dann morgens auf zur Fähre, von dort mit dem Shuttle ins Live Aqua Cancun, ein sehr netter Schuppen in dem wir die nächsten 4 Tage den Luxus genießen wollen. Kurz nach der Ankunft haben wir dann ein Steak und die ersten Bierchen / Cocktails drin, die Offseason läuft …

Einen wichtigen Punkt haben wir noch offen – wir müssen nach Akumal, da Dani ja total auf Schildkröten steht und man an diesem Strand direkt mit den Tieren schnorcheln kann. Unsere Tour beinhaltet vorher noch einen Abstecher in eine Cenote – die Unterwelt der Maya Mythologie.

 

 

Schnorcheln Cenote

 

Schnorcheln Akumal

 

Dazu gibt es noch Massagen, Kekse, ausführliche Frühstücksgelage und die immer leckeren Abendessen im Hotel – die Erholung schreitet voran. Leider müssen wir dann am Samstag den Weg zum Flughafen antreten, auch hier funktioniert wieder alles reibungslos und so befinden wir uns am Sonntag morgen wieder auf deutschem Boden – und frieren.

 

Für 2018 kann ich mir den Wettkampf sehr gut wieder vorstellen, falls also jemand Interesse oder Fragen hat, kann er mich gerne kontaktieren.

 

Bildrechte der Rennbilder: finisherpix

 

 

Teammitglieder stellen sich vor…Andreas

Hallo liebe TEAMler,
mein Name ist Andreas, ich bin noch 46 Jahre alt, und wohne mit meiner Familie in der Nähe von Lübeck. Sport spielte lange Zeit kaum ein Rolle in meinem Leben. Bis zum Ende des Studiums habe ich Basketball gespielt, und ich glaube auch gar nicht so schlecht. Bereits damals übte Triathlon eine anziehende Faszination auf mich aus, zumal ich an einigen RTFs und Volksläufen teilgenommen habe. Aber irgendwie hat es sich nie ergeben. Dann kamen die Jahre in denen Familie und Job im Focus standen und der Sport ganz verschwunden war. Was das eine weniger, wurde das andere natürlich mehr, das Gewicht. Im vergangenen Jahr ergab es sich dann zufällig, dass ein Geschäftsfreund mir von seiner Triathlonleidenschaft erzählt hat. Sofort war ich infiziert und Feuer und Flamme. Ich bin das Ganze dann sehr systematisch angegangen, und das Gewicht wurde wieder weniger. Im Sommer 2015 habe ich dann meine erste Sprintdistanz in St.-Peter-Ording absolviert. Das Radfahren ist meine Leidenschaft geworden, für das Laufen dürfen es noch ein paar Kilo weniger werden, und, tja, mit dem Schwimmen stand ich nach wie vor auf Kriegsfuß. Von meiner Frau habe ich dann ein Schwimm-Intensiv-Camp bei Ute geschenkt bekommen und so auch Ute kennengelernt. Und was soll ich sagen, schwimmen kann auch Spaß machen. Für dieses Jahr habe ich meine Planung so ausgelegt, dass ich im Oktober bei der Challenge Paguera eine Halbdistanz absolvieren möchte. Bis dahin die eine oder andere Sprintdistanz und im Sommer in Hamburg die Olympische Distanz. Als Mannschaftssportler zieht es mich natürlich immer zu Gleichgesinnten, aber es sollte ja auch was Besonderes sein, und da lag es doch nahe ein Teammitglied zu werden. Ich freu mich schon euch kennenzulernen und mit euch den einen oder anderen Wettkampf zu absolvieren.
Bis dahin, Andreas
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Teammitglieder stellen sich vor…Guido

Hallo liebe Teamler.

Mein Name ist Guido Buderath, ich bin 46 Jahre alt, und seit fast einem Jahr im Team. Ich lebe mit meiner Familie 40 km von Köln entfernt. Ausdauersport (Laufen) betreibe ich ca. 15 Jahre. Überredet von Stefan Pax, der auch Teamler ist, kam 2012 dann mein erster Triathlon. Nun war ich mit dem berühmten Virus infiziert. Es folgten mehrere Olympische Distanzen. 2014 lernte ich dann das Ute Mückel Triathlon Team am Walchsee kennen. Obwohl ich noch kein Mitglied war, wurde ich herzlich von Ute und den anderen aufgenommen. Das war für mich Grund genug mich hier anzuschießen. 2015 kamen, außer 2 Kurzdistanzen, die beiden Teamrennen Bonn und Walchsee dazu. Dort traf ich wieder einige neue und nette Teammitglieder. Highlights waren die gemeinsamen Abendessen mit dem Team.

Für 2016 habe ich mir die Langdistanz in Regensburg vorgenommen, und hoffe, dass die Wanderung am Ende nicht zu lang wird! 😉

Mit sportlichem Gruß

Guido Buderath

Fotocredit © af-photo.de

Challenge Walchsee-Kaiserwinkel in Walchsee,Austria at 23. August 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder, Bildrechte und Copyrighthinweise

Hallo liebe Teamler,

wir freuen uns immer sehr, wenn wir zu euren spannenden Berichten oder euren persönlichen Vorstellungen auch Bilder bekommen.  Es macht die Geschichten einfach lebhafter.

Ich möchte euch gerne  in Erinnerung rufen, dass es allerdings mit den Bildrechten leider nicht immer so einfach ist, und für uns als TEAM bzw. Teamverantwortliche sehr dünnes Eis ist, Bilder ohne die entsprechende Erlaubnis zu veröffentlichen.

Wichtig und notwendig für uns ist, dass wenn ihr uns Bilder zur Verfügung stellt, Ihr im Besitzt der „Veröffentlichungsrechte“ seid;  d.h. konkret die Erlaubnis habt, diese auf bestimmten Plattformen herzuzeigen. Oftmals reicht es leider nicht aus die Bilder bei einem Eventfotoanbieter wie z.B. Marathon-photos oder Finsherpix zu kaufen. Nicht immer ist im Erwerb der Bilder auch diese Berechtigung mit einbegriffen.  Das müsstet ihr bitte im Zweifelsfall in deren AGB´s nachlesen. Ebenso verhält es sich mit der Veröffentlichung eines Fotokredits / Copyrighthinweis der manchmal beim Bild oder im Impressum stehen muss.

Um diese zwei Infos würden wir euch bitten wenn ihr uns Bilder zukommen lasst.

Die sicherste Variante sind natürlich selbst gemachte Fotos :-)

Bei Fragen rund um dieses Thema stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

LG Euer Alex

Teammitglieder stellen sich vor…Oleg

Hallo Zusammen,

ich bin Oleg aus Berlin und ehrlich gesagt ist mir einfach nichts eingefallen was ich so sinnvolles schreiben könnte. Daher ist es nur mehr ein Frage und Antwortspiel geworden.

Wie lange machst du Triathlon?
Seit April 2014 – da habe ich langsam mit dem gezielten Training begonnen.
Wann und wo war dein erster Wettkampf?
Challenge Walchsee in 2014 – aber da Schwimmen offensichtlich erst auf dem Rad angesagt war bin ich nach der ersten Radrunde raus. Es hat geschüttet wie aus Eimern. Dafür bin ich dann mit meinem Vater noch beim IM Florida gestartet und wurde da mit deutlich besserem Wetter belohnt.
Was für Distanzen hast Du bis jetzt ausprobiert?
mittlerweile alle sogar Langdistanz (Mallorca 2015)
Welche Sportart macht dir am meisten Spaß?
Radfahren
Welche Wettkämpfe hast du dieses Jahr vor?
Barcelona 70.3, Challenge Walchsee, Berlinern 70.3, Olympisch Moritzburg, Spreewaldrunde (200km Rad), Meklenburgischer Radmarathon (300 km) und wenn es klappt wieder mit meinem Dad zusammen den IM Cozumel – das würde mich freuen)
Was sind deine ziele im Triathlon 2016?
Natürlich die Trainingspläne von Ute konsequent umsetzten und besser werden.
Wie bist du zum Triathlon gekommen?
Durch mein Vater, der hat bereits Triathlon gemacht und irgendwie wollte ich das mal probieren. Jetzt bin ich angefixt.
Wie bist du auf Ute aufmerksam geworden?
Ute habe ich über meine Vater kennen gelernt der bereits bei Ute im Team war.
Wer noch mehr über mich wissen will kann mich gerne bei den Trainingslagern oder bei den Wettkämpfen ansprechen  :-)
Ach ja und wen es interessiert … meine Schuhgröße ist 43!! (das war wohl die steilste Frage in dem „Katalog“
Grüße Euer Oleg aus Berlin
(Anmerkung der Redaktion: Oleg liebt es wenn man am Tag vor dem Wettkampf zu ihm sagt: „mach dir nen schönen Tag“ *lol – duckundweg)
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Teammitglieder stellen sich vor…Michael

Hallo liebes Ute Mückel Team,

vor gut 4 Jahren habe ich mich von dem Virus Triathlon infizieren lassen. Wie bei fast jedem fing es mit der Jedermann Distanz an. Relativ schnell merkte ich, dass mir die Langdistanz liegt und so ging es 2013 zum ersten Mal in Roth über die 226km. Ende 2014 wollte ich nach einem verkorksten Jahr nach Sturz beim IM Frankfurt etwas ändern und begab mich in Utes Hände. Und 2015 folgte dann der nächste logische Schritt, ich wurde Teammitglied. So und nun ist es fast rum, das erste Jahr im UM Team und ganz besonders erinnere ich mich an die Tage in Roth.  Überall waren die Shirts mit dem Logo des Teams zu sehen und die Betreuung vor Ort war einfach prima und top organisiert.

Das Rennen lief, bis auf das Schwimmen, überhaupt nicht wie geplant für mich. Auf dem Rad ging nix und beim Lauf machte das operierte Knie Probleme. Die Unterstützung von den anderen Teamlern auf und neben der Strecke war einfach nur klasse. So bleibt mir der Tag sicher noch lange in Erinnerung. DANKE an ALLE!!

Viele Grüße

Michael Gniffke

Teammitglieder stellen sich vor…Markus

Hallo ich bin Markus,
nach 30 Lebensjahren hatte ich Übergewicht und war völlig außer Form. Irgendwas musste ich tun, also fing ich an zu laufen. Schwimmen (langsam und im Bruststil) war ich eh immer mal wieder und nach einem Jobwechsel inkl. Umzug kaufte ich ein Rennrad, um die Umgebung zu erkunden. Triathlon hatte mich immer schon interessiert, und nachdem ich einige Zeit dabei war alle 3 Sportarten zu machen, meldete ich mich für meinen ersten Sprint und eine olympische Distanz an. Das war in 2006, ich hab’s überlebt und wurde zumindest nicht Letzter.
So langsam lernte ich dann etwas ähnliches wie Kraulen, kam nach kurzer Zeit im Vereinsschwimmen aber nicht wirklich weiter. Also meldete ich mich für ein Seminar bei Ute an, damals 2 Tage in Warstein, und siehe da, die nächsten Wochen brachten enorme Fortschritte. Nachdem ich da schon die Idee eines Starts beim Ironman Frankfurt hatte bat ich sie, mich an die Startlinie zu coachen. Das Jahr hatte viel Spaß gemacht, Frankfurt habe ich erfolgreich (im Rahmen der Möglichkeiten) bestritten und für 2009 wollte ich gerne Roth machen – also blieben wir bei diesem Erfolgsrezept und seitdem hat mich Ute viele Male an die Startlinien von Langdistanzen (FFM, Roth, Lake Placid, Kopenhagen, Regensburg, Lanzarote, nochmal Roth, Cozumel und Mallorca) und vieler kürzerer Distanzen gecoacht.
Irgendwann gründete Ute das Team, wir hatten auch mal drüber, aber wahrscheinlich aneinander vorbei gesprochen – jedenfalls dachte ich das ist wohl nix für mich, und ich bin ja schon in einem Verein (mittlerweile 2). Insgesamt würde ich mich auch eher als Einzelkämpfer charakterisieren, aber in Camps und bei Wettkämpfen habe ich dann doch immer wieder Teamler getroffen, war aber selbst nie als „einer aus dem Dunstkreis von Ute“ zu erkennen.
Meinen 40. Geburtstag habe ich dann auf der Strecke des Ironman Mallorca verbracht und auf der folgenden Party bekam ich von Ute dann ein Triathlon Top im Teamdesign – die Einladung habe ich dann natürlich gerne angenommen.
Mittlerweile habe ich auch den Rest der Kollektion und bin also auch für euch gut zu erkennen, wenn ich rund um nen Triathlon herumspringe, meist zusammen mit meiner lieben Frau Daniela (die selbst keinen Triathlon betreibt, aber immer zum Anfeuern dabei ist). Für nächstes Jahr stehen die Teilnahmen am IM 70.3 Kraichgau (mein Lieblingswettkampf), dem IM Frankfurt (10. Langdistanz) und IM Cozumel an. Ein paar kleinere Wettkämpfe in NRW werde ich mir noch heraussuchen. Ansonsten findet man mich meist auf dem Radl oder zu Fuß zwischen Düsseldorf und Holland oder im Mönchengladbacher Vitusbad beim Schwimmen. Und im Januar bringt mir Ute noch ein bissel Schwimmen bei auf Lanzarote.
Man sieht sich an der Finishline!

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Tipps für den Saisoneinstieg ….

…wie packe ich es richtig an

Die Saisonpause ist beendet, die Speicher aufgeladen, neue Ziele gesetzt und mit neuer Motivation geht es nun wieder an und in ein geregeltes Training.

  • Arbeite an deinen Schwächen – Der Erfolg oder Misserfolg einer Saison liegt nicht an einer einzelnen absolvierten oder ausgefallen Trainingseinheit. Defizite in einem ganzen Bereich wirken sich auf den Erfolg oder Misserfolg einer Saison aus.
  • Grundfitness – nicht jetzt schon mit dem Kilometerzähler anfangen. Beginnt mit spielerischen, motorischen Übungen, allgemeines Krafttraining, Technikübungen und die Rumpfstabilität bringen euch nach vorne.
  • Ernährung  – Ernährungsstrategien bereits im Training testen; damit kann man nicht früh genug anfangen.
  • Vorbereitungswettkämpfe dienen der Vorbereitung – dort abgerufene Leistungen sind eine Momentaufnahme. Zieht nicht nur Rückschlüsse über eure körperliche und mentale Leistungsfähigkeit, sondern versucht rechtzeitig individuelle Stärken und noch vorhandene Defizite zu identifizieren und daran gezielt bis zum Hauptwettkampf zu arbeiten.

Wer genau heraus gefunden hat, an welchen Stellschrauben für eine Leistungssteigerung gearbeitet werden kann und muss, darf bereits mit der ersten Trainingseinheit für die neue Saison diese Faktoren ins Training einbeziehen.  Wichtig dabei ist, dass das Gesamtkonzept für die neue Saison steht und davon ausgehend die einzelnen Schritte geplant werden. Merke: die größten Leistungsreserven liegen nach wie vor im Training, aber vor allem in der Art und Weise, WIE ihr das Training gestaltet!

Viel Erfolg wünscht eure Ute Mückel